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Kampfkunst

 

  

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KARATE - Was ist das?

Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Darüber hinaus gilt diese Kampfkunst als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung.

Auch heute noch spiegeln sich im Karate-Do seine fernöstlichen philosophischen Wurzeln wider. Übersetzt bedeutet „Karate-Do“ so viel wie „der Weg der leeren Hand“. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.

Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

Karate - ein Sport für Körper und Geist

Karate wird leider oftmals gleichgesetzt mit dem Zerschlagen von Brettern und Ziegeln. In Wirklichkeit ist Karate jedoch alles andere als ein Sport für Selbstdarsteller. In Training und Wettkampf werden Fuß-und Fauststöße vor dem Auftreffen abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewußtsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

 

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